Die Berechnung der Umweltwirkungen wird in der Regel Software gestützt durchgeführt, wofür die Abbildung des Produktlebenszyklus in der Software notwendig ist. In diesem Schritt werden alle gesammelten Daten – zu Materialien, Energie, Transport, Nutzung und Entsorgung – systematisch in die ausgewählte Life Cycle Assessment -Software eingegeben.

Die Modellierung des Lebenszyklus ist je nach Software etwas unterschiedlich. Jedoch sind die Kernelemente vergleichbar und notwendig, um eine spätere Berechnung zu ermöglichen.
Ordnerstruktur vorbereiten Bevor die eigentliche Modellierung beginnt, kann es sinnvoll sein, thematische Ordner und Kategorien anzulegen (z. B. "Wasserkocher", "Transport", "Recycling"). Das macht den Umgang mit der Software einfacher und trägt zur Übersichtlichkeit bei.
Definition von Flows (Stoff- und Energieflüsse) Ein „Flow“ ist die Bewegung von Materialien, Energie oder Emissionen zwischen Prozessen oder zur/von der Umwelt über den gesamten Lebenszyklus. Man unterscheidet zwischen:
Wichtige Eigenschaften, die in der Software definiert werden:
Erstellung von Prozessen Ein Prozess ist eine modellierte Aktivität mit Inputs und Outputs (z. B. Herstellung, Transport, Nutzung). Wichtige Eigenschaften sind:
Erstellung des Produktsystems Das Produktsystem enthält alle Prozesse über den gesamten Lebenszyklus. Auf dieser Ebene ist die Berechnung der Umweltwirkungen des Produktsystems möglich.
Bei der Modellierung in der Software sollte man gezielt folgende Aspekte überprüfen:
Eine sorgfältige Überprüfung dieser Punkte hilft, Fehler und Inkonsistenzen frühzeitig zu erkennen und die Nachvollziehbarkeit der Sachbilanz sicherzustellen.
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Praxistipp: Tutorials und Case Studies können helfen, die Modellierung in der Software besser zu verstehen und durchzuführen, weshalb im Folgenden Links zu Tutorials aufgelistet sind:
Checkliste: